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Rostam

شاهنامه فردوسی

 

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aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Rostam (falsche Transliteration: Rustam, Rustem, persisch: رستم Rostam [rosˈtam])

  1. war Reichsfeldherr im Sassanidenreich. Er fiel 636 im Kampf gegen die Araber in der Schlacht von Kadesia.
  2. ist eine mythische Sagengestalt aus dem „Königsbuch“ (Schāhnāme), dem persischen Nationalepos von Abū l-Qasem-e Ferdousī.

Der Artikel behandelt im Weiteren die zweite Bedeutung.

 

Sagengestalt

Der persische Held Rostam, der Prinz von Zabulistan, erblickte mit Hilfe des Wundervogels Simurgh, der dem Vater Zal und der Mutter Rudabeh den Rat gab, ihn mittels Kaiserschnitt zur Welt zu bringen, das Licht der Welt.

Schon als Junge zeichnete ihn unglaubliche Kraft, Mut und List aus. Schon die erste Tat des jungen Helden erzählt vom Kampf gegen einen rasenden Elefanten, den er mit einer Keule erschlug. Den Kampf zwischen den Königtümern Persien und Turan bildet einen Großteil der weiteren Abenteuer. Indem er einen Zauberer, welcher den König Persiens (Kaikawous) mit Blindheit schlug, besiegen konnte, gibt er dem Land einen neuen Schah.

Untrennbar mit den Erfolgen Rostams verknüpft ist die Unterstützung durch sein treues Pferd Rakhsch, welches durch seine übernatürlichen Fähigkeiten immer wieder Rostam die Möglichkeit gibt, sich aus der Bedrängnis zu befreien. Selbstverständlich gehorcht Rakhsch nur seinem Herrn, lässt es nicht zu von anderen geritten zu werden und beweist fast menschenähnliche Intelligenz und Geschicklichkeit.

Rostam besteht im Laufe der Zeit erfolgreich sieben Abenteuer. Aber auch Tragik umfasst das Epos. Unwissend ersticht Rostam im Zweikampf seinen, mit der Turanerin Tahmine gezeugten, ihm unbekannten Sohn Sohrab. Diesen erkennt er an einem Armreif, den er ihm bei seiner Geburt geschenkt hatte. Ebenso folgt der Tod des Helden, durch Verrat seiner Familie.

Wie wichtig diese Sagengestalt für Persien ist, lässt sich an der achämenidischen Königsnekropole ablesen, die den Held im Namen trägt: Naqš-i Rostam (Naqsch-i Rostam).

Aufgrund der Ähnlichkeit wird diese Tragödie oft mit dem Hildebrandlied verglichen. Entweder liegt dem Stoff eine indogermanische Ursage zugrunde oder es muss eine direkte Beeinflussung angenommen werden.

Interessant ist es, dass Richard Wagner den Plan gehabt hat, eine Episode aus Schacks Übersetzung zu einer Oper zu bearbeiten. Wäre diese gesprächsweise gegenüber dem Grafen geäußerte Idee zur Ausführung kommen, so würde Ferdosi ohne Zweifel heutzutag in Europa weit populärer sein. Der Bayreuther Meister war schon so weit gekommen, dass er zwischen zwei bestimmten Episoden, nämlich der Sage von Rostam und Esfandijar oder dem Untergange des Siawosch schwankte.

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Tahmine über Rostam übersetzt von Rückert

"Vom Glanz erwachte Rostam, und staunte wie im Traum;
Heil rief er der Erscheinung, und konnt’ es rufen kaum.
Da fragt’ er sie, da sprach er: Wie ist dein Name? Sprich!
In finsterer Nacht was suchst du? was gehrst du, Dame, sprich!

Da gab sie ihm zur Antwort: Tahmina nenne mich,
Des Königs von Samangan als Tochter kenne mich.
Hohn hab’ ich Leun und Tigern wol sonst gesprochen, ach!
Doch nun in Mitt’ entzwey ist mein Herz gebrochen, ach!


Ich hab’ als Wundersage gehört von jedermann
Die Kund’ unzäl’ger Siege, die deine Hand gewann;
Dass Elefant und Tiger und Krokodil und Leu
Du wie zum Spiel bekämpfest, und trägst vor keinem Scheu.

Du reitest in die Marken von Turan ein zu Nacht,
Schläfst unter deinen Feinden und brauchest keine Wacht.
Von Riesen, Ungeheuern und bösen Geistern hast
Die Länder du zu säubern dir selbst versagt die Rast.

Sich stützt der Schah von Iran auf dich als Stab allein,
Dich scheut der Schah von Turan, Afrasiab, allein.
Die Kämpfe beider Reiche, die sich um dich nur drehn,
Sie raffen tausend Helden, und lassen dich nur stehn.

So hab’ ich, Feind der Türken, vernommen deinen Ruf;
Nun bist du mit gekommen, wie es das Glück mir schuf."

Siehe auch

Literatur

  • Rostam und Sohrab. Eine Heldengeschichte in 12 Büchern, Erlangen: Theodor Bläsing 1838.
  • Firdosi’s Königsbuch, (Schahname) übersetzt von Friedrich Rückert. Aus dem Nachlaß herausgegeben von Edmund Alfred Bayer. 3 Bände. Nachdruck: [Teheran] Imperial Organisation for Social Service 1976. [The Pahlevi Commemorative Reprint Series]
  • Jürgen Ehlers (Hrsg.): Rostam. Die Legenden aus dem Schahnama von Firdausi. Reclam, Stuttgart 2002, ISBN 3-15-050039-7
  • Werner Heiduczek (Hrsg.): Die schönsten Sagen aus Ferdousis Königsbuch. 4. Auflage. Kinderbuchverlag, Berlin 1989, ISBN 3-358-01413-4
  • Marianne Tölle (Hrsg.): Weiser Herr des Himmels. Persien. Time Life Books, Amsterdam 1999 (Mythen der Menschheit), ISBN 90-5390-815-3
 
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